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Bericht über: Bürgermeister

Bürgermeister
Frank Nerlich
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Fortschritt trotz Barrieren

Stand: April 2026

Bis 2028 stehen Brandenburgs Kommunen rund eine Milliarde Euro weniger zur Verfügung. Was lässt sich trotzdem tun?

Auch Wildaus Haushaltslage ist sehr angespannt. „Unsere Stadt steht vor unumgänglichen Einschnitten in allen Bereichen. Kurz- bis mittelfristig ist keine finanzielle Erholung absehbar. Daher können bis auf Weiteres nur absolut notwendige Maßnahmen umgesetzt werden“, informiert Bürgermeister Frank Nerlich.
„Wir setzen bereits begonnene Vorhaben sowie Projekte, für die Fördermittel zur Verfügung stehen oder die verbindlich zugesagt wurden, um. Alles andere müssen wir leider erst einmal zurückstellen“, räumt das Stadtoberhaupt bedauernd ein.

Angefangenes weiter umsetzen
Ganz oben auf der Agenda steht das Vorhaben „Entwicklung Zentrum Oberes Wildau“. „Unter Beteiligung der Eigentümer im Zentrum, darunter REWE, wurden die einzelnen Konzepte zusammengefasst. Die Bauleitplanung wird entsprechend geändert, um schnell Ergebnisse zu erzielen“, führt der Bürgermeister aus. Zur Umwandlung der Oberschule in eine Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe laufen die erforderlichen Abstimmungen mit dem Landkreis momentan auf Hochtouren.

Wärme im Griff
Eine große Bedeutung für die Zukunft hat die kommunale Wärmeplanung. „Die Wärmebedarfsplanung für das Stadtgebiet wurde gemeinsam mit der ‚WiWO‘ frühzeitig in die Wege geleitet. Wir sind damit früher als andere brandenburgische Städte am Start. Erarbeitungsfrist ist 2028. Nun geht es um die nächsten Schritte, die konkrete Planung bis hin zur Umsetzung aller notwendigen baulichen und organisatorischen Maßnahmen“, so Frank Nerlich.

Freie Fahrt für Räder
Der Stadt bleibt die Fahrradmobilität wichtig. In Wildau wurde ein im Vergleich hoher Standard und Ausbaustatus beim Radwegenetz sowie der Radinfrastruktur erreicht. „Ein bedeutender Anteil der Prioritätenliste unserer Fahrrad-AG konnte umgesetzt werden. So wurde etwa der interkommunale Radweg am Knotenpunkt L401/L30 entlang von Königs Wusterhausen verbessert. Dies ist ein erheblicher Beitrag zum Landesradverkehr“, freut sich der Bürgermeister.

Das Jahr im Blick
Trotz schwieriger Finanzlage bleibt die Stadt an vielen Zielen dran. Die Grundschule wird planmäßig umgebaut und erweitert. Die Mobilitätsachsen des Flughafenumfeldes werden weiterentwickelt, ebenso wie die Kooperationen mit der Technischen Hochschule bei „WilDigital“ und der Evaluierung der Verwaltungsstruktur. Die Digitalisierung im Rathaus soll weiter voranschreiten und die Beziehungen zum neuen polnischen Partnerort Rokietnica bei Posen werden vertieft.

Zusammen in schlechten Zeiten
„Die größte Herausforderung ist der Umgang mit den freiwilligen Leistungen der Stadt. Da weitere Einschnitte im Sozialen zu erwarten sind, sollten wir alle, wie in einer stabilen Ehe, zusammenhalten, in guten wie in schlechten Zeiten“, sagt der Bürgermeister und fordert die Wildauer auf, auf sich und ihr Umfeld zu achten sowie Hilfe anzunehmen.
„Ich freue mich auf das aktuelle Kulturjahr 2026 mit 120 Jahren Volkshaus. Hierzu werden Maibaumtragen, Stadtfest und Weihnachtsmarkt gehören. An dieser Stelle möchte ich mich für das ehrenamtliche Engagement der Beiräte für Familien, Senioren und Sportler sowie bei der Feuerwehr bedanken. Ein Dank geht zudem an die Mitarbeiter des Bauhofs für deren unermüdlichen Einsatz im Winter“, so Bürgermeister Frank Nerlich.

Erstellt: 2026