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Bericht über: Freie Musik- und Kulturakademie Wildau gemeinnützige GmbH

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Freie Musik- und Kulturakademie Wildau gemeinnützige GmbH
Tino Höch
Telefon:0 33 75/56 11 15
Website:www.mkaw.de
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Bühne frei in Wildau

Stand: April 2026

In diesem Jahr wird es im „Volkshaus Wildau“ ganz besonders lebendig.

Am 30. Mai 2026 lädt die „Kultur-Familien-Messe“ Jung und Alt zu einem bunten Mitmach- und Bühnenprogramm ein. Dann präsentieren etliche Vereine und Institutionen aus Wildau ein abwechslungsreiches Angebot. Veranstalter ist die „Freie Musik- und Kulturakademie Wildau gemeinnützige GmbH“, eine Musikschule, die anders arbeitet. Hier verschmelzen Musik, Theater und Tanz zu einem Erlebnis für alle Generationen.

Musikpraxis von Anfang an
Die Akademie setzt konsequent auf Praxis und Auftritte. Wer hier Unterricht nimmt, erfährt ein lebendiges Zusammenspiel. „Wir wollen, dass unsere Schüler auftreten und Teil von Ensembles werden“, erklärt Geschäftsführer Tino Höch. Der Unterricht bildet die Basis, der nächste Schritt sind immer das gemeinsame Musizieren und die Bühnenerfahrung.
Rund 500 Musiker werden hier betreut, vom Kleinkind im Alter von zweieinhalb Jahren bis hin zu über Achtzigjährigen. Sehr beliebt sind die Instrumente Klavier, Gitarre und Schlagzeug. Dazu kommen unter anderem Flöte, Saxofon und Geige. Harfe und Fagott stehen mangels Nachfrage nicht auf dem Programm.
Der Unterricht findet überwiegend nachmittags zwischen 14 und 20 Uhr statt. Er endet jedoch nicht mit der letzten Note. Viele der Jugendlichen und Kinder spielen im Anschluss noch in Bands, Chören oder Orchestern. Hier können sie Auftrittserfahrung sammeln und lernen, wie Zusammenarbeit funktioniert.

Gemeinsames Musizieren
Ensembles sind das Herzstück der Akademie. Als Jazzband, Chor oder Orchester spielen die Teilnehmer regelmäßig zusammen. Sie interpretieren etwa klassische Stücke, Jazz und Pop, entwickeln eigene Arrangements, probieren Bühnenkonzepte aus und erleben dadurch, wie Musik zu einem lebendigen Gemeinschaftserlebnis wird.

Entwicklung seit 2017
Die Bildungseinrichtung kann in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen feiern. 2017 wandelte sich die damalige „Musikschule Seeliger“ von Roberto Seeliger in die heutige gemeinnützige Gesellschaft um. Die Struktur wurde professioneller, doch die inhaltliche Ausrichtung blieb. Praxisnähe, Ensemblearbeit und generationsübergreifendes Musizieren stehen im Mittelpunkt.
Familien mit geringem Einkommen werden über einen Bildungsfonds unterstützt und talentierte Jugendliche erhalten durch spezielle Programme zusätzliche Chancen. So treffen hier erfahrene Musiker auf Neulinge und können voneinander profitieren.

Höhepunkte im Jahr
Neben der „Kultur-Familien-Messe“ am 30. Mai präsentiert die Akademie am 21. Juni das Projekt „Wunderland und Traumwelten“. Dabei verschmelzen Musik, Theater, Gesang und Workshops zu einer durchgehenden Show.
Weitere Termine im Jahreskalender sind Jazz- und Chorkonzerte, Theateraufführungen, Proben-Wochenenden und themenbezogene Projekte. Die Schüler erleben eine Vielfalt an Formaten, die weit über den klassischen Unterricht einer Musikschule hinausgehen.

Internationale Impulse
Die Organisation denkt über den Tellerrand der Region. Internationale Austauschprojekte ermöglichen die Zusammenarbeit mit Musikern aus anderen Ländern. So wird es im Oktober 2026 in der Wildauer Oberschule einen Austausch mit Dänemark geben, bei dem die Teilnehmer fremde Kulturen erleben und ihr musikalisches Repertoire erweitern können.

Von der Praxis geprägt
Tino Höch kennt die Bühne aus eigener Erfahrung. Der heute 36-Jährige startete seine musikalische Laufbahn als Kind mit Gitarre bei den „Wildauer Zupfmusikanten“.
„Musik entsteht am besten, wenn man sie lebt. Genau das wollen wir unseren Schülern vermitteln“, erklärt er mit voller Überzeugung.

Erstellt: 2026